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Cycling World Europe 2026 – Mein erster Besuch

Schon im letzten Jahr hatte ich mir vorgenommen, die Cycling World Europe zu besuchen. Fast wäre dieser Plan auch dieses Jahr wieder ins Wasser gefallen – aber am Ende hat es doch noch geklappt. Und ich kann jetzt schon sagen: Der Besuch hat sich für mich mehr gelohnt, als ich ursprünglich gedacht hätte. Warum das so ist, erzähle ich Euch jetzt.

Anreise

Samstagmorgen, der Wecker klingelt. Mit einer Mischung aus Vorfreude und leichter Müdigkeit habe ich mich aus dem Bett geschält und mich für einen langen Messetag in Düsseldorf fertig gemacht. Rucksack geschnappt, Kamera eingepackt und ab ging’s Richtung Bahnhof.

Die Anreise verlief… sagen wir mal typisch Deutsche Bahn. Rund zwei Stunden Regionalbahn und nein, ich werde damit einfach kein Freund mehr. Irgendwo zwischen stickiger Luft und dem Gefühl, sich schon vor Betreten der Messe sämtliche Erkältungen eingesammelt zu haben, war ich dann doch froh, endlich in Düsseldorf angekommen zu sein.

Von dort ging es weiter mit der U76 Richtung Lörick. Zumindest dachte ich das. Nach ein paar Stationen wurde mir klar: falsche Richtung. Also wieder raus, rüber auf die andere Seite und das Ganze nochmal von vorne. Klassiker.

Nach insgesamt gut zweieinhalb Stunden Anreise kam ich dann endlich am Areal Böhler an und war direkt begeistert. Die Location hat sofort Eindruck gemacht: industrieller Charme, viel Platz und einfach mal was anderes als die typischen Messehallen.

Ohne große Wartezeit hatte ich mein Bändchen und konnte direkt in die erste Halle starten. Kurz orientieren, einmal durchatmen und dann ging’s los.

Kamera raus, Jacke um die Hüfte gewickelt und einfach treiben lassen. Genau mein Ding.

Überall Hersteller: Zubehör, Komponenten, Bikes, Tools – innen wie außen. Du merkst sofort: Hier geht’s nicht nur um Produkte, sondern um Szene.

Die Messe

Ich bin bewusst ohne festen Plan auf die Messe gegangen. Dieses Jahr wollte ich mir einfach erstmal einen Überblick verschaffen und schauen, was die Cycling World überhaupt zu bieten hat.

Trotzdem gab es natürlich ein paar Bereiche, die mich direkt angezogen haben – vor allem alles rund um Werkstatt und Equipment. Die Stände von Procraft und Hazet waren da genau mein Ding. Werkzeug, Lösungen, clevere Details und ich stand direkt wieder da und dachte: „Okay, was brauche ich wirklich für meine eigene Bike-Werkstatt?“

Ein anderes Thema, bei dem ich komplett verloren bin: Taschen und Rucksäcke. Wer mich kennt, weiß Bescheid. Meine Frau wahrscheinlich noch mehr, die verflucht nämlich die Ansammlung an Modellen.

Der Stand von evoc war deshalb Pflichtprogramm. Hochwertig, durchdacht, genau mein Geschmack. Deuter habe ich leider nicht gefunden – oder später einfach vergessen. Passiert.

Ein weiteres Thema, das mich dieses Jahr stärker interessiert hat, war Beleuchtung. Mein eigenes Bike kommt im Gelände ganz gut ohne aus, aber das Bike meiner Frau soll diesen Sommer definitiv eine ordentliche Lichtanlage bekommen.

Dabei bin ich auf Supernova gestoßen – ein Hersteller, der mich echt überrascht hat. Kompakte Lampen, ordentlich Power und ein sehr hochwertiger Eindruck. Da wird auf jeden Fall noch mehr Content zu kommen.

Weniger geplant, aber dafür umso spannender war mein Stopp bei antidot. Die Jungs setzen auf umweltfreundliche Reinigungsprodukte und haben mich damit direkt gecatcht. Neben dem Reiniger wurden mir auch verschiedene Kettenöle vorgestellt – inklusive der humorvollen Aussage, dass eines davon direkt 20 Watt mehr Leistung bringt.

Spoiler: war ein Witz. Aber ein guter.

mein Mitbringsel von antidot

Wenn Euch die hier genannten Marken und Produkte interessieren: Schaut gerne im Laufe der Woche auf Biele.Bike vorbei. Dort wird es einige der Themen nochmal ausführlicher geben.

„Klassentreffen“

Nachdem ich meine erste Runde gedreht und genug Material im Kasten hatte, wurde es Zeit, meinen Podcast-Buddy Kay zu finden.

Ein kurzer Anruf, seine Antwort:
„Komm rum, hier ist Influencer-Treffen.“

Oder wie es Mark Bartsch später auf Instagram treffend bezeichnet hat: Klassentreffen.

Also bin ich rüber und genau das war eines der Highlights des Tages. Endlich mal die Leute persönlich treffen, die man sonst nur aus Videos oder Podcasts kennt.

Dabei waren unter anderem Matthias, Mark Bartsch, Cyclist_Andy, Sven und MTB Road Anni. Super entspannte Runde, gute Gespräche und genau das, was solche Events eigentlich ausmacht.

Gemeinsam sind wir noch ein bisschen über die Messe gezogen, bevor ich mich gegen 16 Uhr verabschiedet habe. Ein Treffen stand noch aus: PATeBike.

Heimweg

Mit Pat habe ich mich dann noch kurz getroffen, ein paar gute Gespräche geführt und mich anschließend gemeinsam mit ihm Richtung Hauptbahnhof aufgemacht. Der Rückweg wurde also direkt noch für ein bisschen Fachsimpeln genutzt – perfekte Kombination.

Am Bahnhof trennten sich unsere Wege: Pat Richtung Köln, ich zurück nach Bielefeld. Gegen 20 Uhr war ich wieder zuhause.

Dusche, Couch, runterkommen. Genau richtig nach so einem Tag.

Fazit

Auch wenn ich nur ein paar Stunden auf der Cycling World Europe verbracht habe, hat sich der Besuch absolut gelohnt.

Nicht nur wegen der Produkte oder der Messe an sich – sondern vor allem wegen der Menschen. Die Gespräche, das Wiedersehen mit Kay und Pat und das Kennenlernen neuer Leute haben den Tag besonders gemacht.

Für nächstes Jahr ist klar: Ich komme wieder und dann nehme ich mir alle drei Tage Zeit. Mit mehr Plan, mehr Content und definitiv mehr Fokus.

Skurriles

Ein echtes Highlight – im positiven Sinne – war das ausgestellte Bike von Elias Schwärzler. Ein absoluter Hingucker und definitiv eines der Teile, bei denen man einfach stehen bleibt.

PatrickKreft

Eigentlich ist Sport und Ernährung schon immer meine Leidenschaft gewesen. Diverse Trainier- und Ernährungs-Lizenzen ( unter anderem "Ernährungsberater für Sporternährung"), versorgen mich mit jede Menge theoretischen Wissen, welches ich hier in meinem Blog gerne mit meinen Lesern teile. Dazu kommt die neue Leidenschaft MTB - Ich brenne für das Thema und habe Bock mich dazu auszutauschen.

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